Themen & Standpunkte
Warum CDU?

Ich habe mir als Quereinsteiger eine Partei ausgesucht, die in der Lage ist, über einen soliden Haushalt und gesunde Perspektiven für die Wirtschaft, und nicht über Steuererhöhungen, eine Basis für unsere gesamte Gesellschaft zu schaffen. Ein Kandidat sollte sich der Partei verpflichtet fühlen, mit deren Arbeit und deren Werte er sich identifizieren kann. Meine Partei ist daher die CDU.

Konservativ zu sein heißt für mich, dem Menschen und nicht einer Ideologie nahezustehen. Wir brauchen gemeinsame Ziele und gemeinsame Werte, ein Mit- und nicht ein Gegeneinander, keine kalte Neugestaltung unserer Gesellschaft, die am Konzept des Menschen vorbeigeht.
 
Die Bürgerinnen und Bürger, deren Familien sowie auch die deutsche Wirtschaft brauchen eine Planungsperspektive. Das garantiert meine Partei, die CDU, wie keine andere Partei in diesem Land.
Mit einem Mandat im Bundestag möchte ich dazu einen Beitrag leisten.

Schwerpunkte

► Mittelstandsförderung und Förderung von Kleinbetrieben, solide Finanzen,
     Bildung und Wissenschaft als Grundpfeiler der Innovationskraft der deutschen Wirtschaft
► Förderung des "Humankapitals" unserer Gesellschaft unter dem Gesichtspunkt des Ehrenamtes und der Vereine
► Stärkung des Wirtschaftsstandortes und Standortmarketing
► Förderung des interkulturellen Dialogs mit Drittländern
     im Hinblick auf Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen 
► Generationengerechtigkeit sowie gleicher Lohn für gleiche Arbeit
     in Bezug auf Frauen und deren Möglichkeit einer schnellen Rückkehr in das Berufsleben

Die soziale Marktwirtschaft ist der Ursprung unseres wirtschaftlichen Erfolges, nicht das Prinzip der radikalen Gewinnmaximierung. Nur wenn alle Teile der Bevölkerung motiviert sind, können wir uns weiterhin im internationalen Wettbewerb so gut behaupten wie bisher. Bildung und die Investition in die Jugend sind dabei ebenso unumgänglich wie die Sicherheit der älteren Bevölkerung, welche das Fundament für unseren heutigen Wohlstand gelegt hat.
 
Leben & Wohnen
 
Fast 300.000 Menschen leben in meinem Wahlkreis. Deshalb ist eine gute Wohnraumversorgung notwendig. Wichtig ist dabei ein differenziertes Angebot. So soll von der Familie mit Kindern, über Senioren, vom Manager bis hin zum Studenten jeder ein passendes Angebot finden. In der Praxis heißt das, dass es ein ausgewogenes Angebot für alle Wohnformen geben muss. Baugebiete müssen zügig entwickelt und verkehrlich gut angebunden sein. Neben frei finanzierten Angeboten kommt in Gebieten mit hohem Druck auf dem Wohnungsmarkt auch gefördertem Wohnraum ein besonderes Augenmerk zu. In Darmstadt liegen für alle diese Formen auf den Konversionsflächen große Chancen. Deshalb möchte ich die Stadtregierung dabei unterstützen, diese rasch zu entwickeln. Die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum - Stichwort geförderter Wohnraum - ist aber kein ausschließlich städtisches Thema. Auch in den Umlandgemeinden können Angebote entstehen. Hierfür muss die Region besser zusammenarbeiten, so wie es beispielsweise im Schul-, Verkehrs- und Kulturbereich teils schon üblich ist.
 
► Den quantitativen und qualitativen Ausbau von Kindertagesstätten
► Ein ausgewogenes Angebot an Wohnraum
► Energetische Sanierung zur Senkung von Nebenkosten
► Das Voranbringen regionaler Kooperationen
► Die schnelle und konsequente Entwicklung von
     Konversionsflächen in Darmstadt
► Eine gute infrastrukturelle Anbindung von Baugebieten
► Ein Angebot an barrierefreien Wohnungen 

Wirtschaft - Arbeit - Wissenschaft
 
In Südhessen, Darmstadt und dem benachbarten Landkreis Darmstadt-Dieburg läuft der Wirtschaftsmotor rund. Internationale Unternehmen, weltbekannte Institutionen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen und ein starker Mittelstand bilden die Grundlage unserer wirtschaftsstarken Region. Dieses Potenzial möchte ich außerhalb Darmstadts noch besser bekannt machen und mithelfen Netzwerke zu knüpfen. Auf Erreichtem darf man sich nicht ausruhen. Die Verkehrsinfrastruktur muss weiterhin verbessert werden. Darmstadt und die Region befinden sich im weltweiten Standortwettbewerb. In diesem muss man stets aktuell und flexibel agieren und seine Stärken weiterentwickeln. Unter der CDU-Regierung sind Rekordsummen in Institute, Hochschulen und Schulen in Darmstadt und der Region investiert worden. Wir sind in vielen Bereichen Spitze! Damit das so bleibt, müssen alle politisch Verantwortlichen weiter für den Standort engagiert unterwegs sein. Die Arbeit für den Standort ist deshalb gerade auf der politischen Bühne ein wichtiger Schwerpunkt.
 
► Verteidigen und Ausweiten des Profils des Darmstädter Wahlkreises als anerkannte Wissenschaftsregion
► Sicherung von Wirtschaftskraft und Arbeitsplätzen in der Region
► Gezielte Investitionen in Infrastruktur und Forschung
► Kooperationen durch regionale Clusterbildung
 
Mobilität & Infrastruktur
 
Wohnen, Arbeiten, Freizeitaktivitäten - all das setzt Mobilität voraus. 
Rund 100.000 Menschen pendeln in der Region, z.B. nach Darmstadt täglich ein und aus. Damit Mobilität funktionieren kann, sind eine gute Infrastruktur und passgenaue Angebote notwendig: vom ÖPNV bis zum Individualverkehr. Im Sinne einer Gleichbehandlung aller Verkehrsträger, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder Bus und Bahn setze ich mich für den Interessensausgleich ein.
 
► Sanierung und Ausbau regionaler sowie überregionaler Infrastruktur
► ICE-Anbindung des Darmstädter Hauptbahnhofs
► LKW-Mautpflicht für die Bundesstraße 26, um unnötigen Transitverkehr zu vermeiden
► Steigerung der Akzeptanz zwischen den einzelnen Verkehrsträgern
► Optimierung von Netzen und Routen zur Stauvermeidung
► Kompensation des Wegfalls der Darmstädter Nord-Ost-Umgehung
     durch geeignete Ausgleichsmaßnahmen
 
Kinder - Senioren - Familie

Kinder sind unsere Zukunft. Gerade deshalb brauchen wir eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft, die gleichzeitig für die Belange der Senioren eintritt. Das Angebot an ausreichend qualitativ hochwertigen Betreuungsplätzen ist mir aus diesem Grund genauso ein Anliegen, wie die finanzielle Lage von Rentnern. Durch flexible Bildungsangebote muss in die Zukunft investiert werden, um mittelfristig ein faires Rentensystem finanzieren zu können. Wichtig ist mir dabei, die Freiheit zur eigenen Entscheidung bei jedem Bürger individuell zu belassen, ob es um Erziehung, Bildung oder das Leben im hohen Alter geht. Jeder weiß selbst am besten was für ihn richtig ist. 
 
Als Vater von vier Kindern stellte sich mir die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bereits lange vor meinem politischen Engagement. Prägende Erfahrungen aus der ganz normalen Bürgersicht sind hier, wie auch bei anderen gesellschaftlichen Fragen, mein roter Leitfaden. Sowohl bei diesem wichtigen Thema. Die politische Diskussion muss sich stärker mit der Lebenswirklichkeit von Familien, Frauen und Müttern befassen, obwohl die wesentlichen politischen Kräfte in unserem Land die Bedeutung von Familien durchaus erkannt haben. Vor diesem Hintergrund, besonders in Bezug auf die Situation von Müttern, werde ich mich dafür einsetzen, dass diese Themen - frei von ideologischen Erwägungen - wieder ins Zentrum der politischen Diskussion gerückt werden. 
 
► Der Wiedereinstieg ins Berufsleben muss insbesondere Frauen erleichtert
► Der Ausbau von Kindertagesstätten muss vorangetrieben werden.
► Wahrnehmung von Bürgerinteressen unter dem Gesichtspunkt der Freiheit zur eigenen Entscheidung
► Einführung der Lebensleistungsrente
► Anrechnung von Kindererziehungsjahren auf die Rente auch für Kinder, die vor 1992 geboren wurden
 
Jugend & Integration
 
Jugendliche brauchen einen stärkeren Gesellschaftsbezug. Sie müssen sich mit dem gesellschaftlichen und kulturellen Gesamtklima positiv identifizieren können. Dazu ist der Konsum einer Nachmittagstalkshow nicht ausreichend. Wir brauchen anspruchsvolle Formate im TV, die für die jungen Menschen, deren Lebensfragen sich mehr und mehr konkretisieren, attraktiv sind. Dazu ist ein junger Moderator nicht ausreichend. 
Neben der Förderung des Sprachbildes von Migranten, muss intellektuelle Bildung wieder mehr im Vordergrund stehen. Dazu gehört eine verstärkte Würdigung intellektueller Verdienste in einem breiten Rahmen der Öffentlichkeit, sowie ein verstärkter und kompetenter Dialog mit den Eltern von Heranwachsenden. Das Talent eines Menschen sollte im Vordergrund stehen, nicht die Herkunft, die Geschlechterspezifikation oder der soziale Status der Eltern.
Gegenseitiger Respekt ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Integration! 
Die Förderung und Evaluierung von spezifischen Talenten von Schülern. z.B. durch Simulationsspiele, sollte zu deren eigener Orientierung für den späteren beruflichen oder akademischen Werdegang stärker in Betracht gezogen werden.